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TCM-Blog

Schwarzkümmel  - ein Wundermittel?

Nigella Sativa - Schwarzkümmel
Fotorechte: Roger Culos


Was ist dran an diesen schwarzen Samen?
Ich habe interessante Informationen dazu heraus gefunden, die ich Ihnen hier gerne vorstellen möchte.
Diese kraftvolle Samen entgiften den Körper, regen die Erneuerung von Beta Zellen an, die bei Diabetes mellitus im Pankreas (Bauchspeicheldrüse) abgestorben sind und haben noch einige andere Wirkmechanismen, die weniger bekannt sind.
Die Samen der jährlich blühenden Nigella Sativa sind seit Urzeiten bekannt für ihre Heilung.

Seit über 3000 Jahren ist Schwarzkümmel, vorallem in Ägypten, bekannt  fand schon in den Grabgaben des Tutenchamons Schwarzkümmelöl.[1] Seit 1968 findet man über 450 Studien, die eine positive Wirkung von Nigella sativa belegen.
Hier sind eine Beschwerden bei denen Schwarzkümmel hilft:

  • Schmerzstillend
  • Anti-Bakteriel
  • Anti-Entzündlich
  • Antimykotisch
  • Antioxidant
  • Antispasmolytisch
  • Antiviral
  • Bronchodilatorisch
  • Leber und Nieren schützend
  • Insulin sensibilisierend
  • TNF-Blocker (entzündungshemmend)


Durch die Vielzahl an positiven Auswirkungen auf unseren Körper ist Schwarzkümmel eine wertvolle Heilpflanze geworden und wird erfolgreich bei folgenden Beschwerden eingesetzt:

 

  • Type 2 Diabetes: Zwei Gramm täglich verbessern das sog. Blutzuckerlangzeitgedächtnis obin (HbA1c) und reduzieren die Insulinresistenz. [2] 
  • Helicobacter Pylori Infektion: Schwarzkümmel hat eine bessere Wirkung auf die Infektion mit H.pylori als die konventionellen Mittel, die sonst zum Einsatz kommen. [3] 
  • Epilepsie: Durch ein Schwarzkümmelextrakt in Wasser gelöst konnte die Anfallsneigung bei Kindern deutlich gesenkt werden, wie eine Studie von 2007 belegt. [4] 
  • Hoher BLutdruck: Die Menge von 100-200 mg Schwarzkümmelextrakt  2 x tgl für die Dauer von 2 Monaten senkt den Blutdruck bei leichter Hypertonie. [5] 
  • Asthma: Schwarzkümmel in Wasser gekocht hat einen Antihistamin-Effekt auf den Nasen-Rachenraum. [6] 
  • Akute Tonsillopharyngitis (Rachen-Kehlkopfentzündung):  Schwarzkümmel reduziert die Entzündung deutlich und führt zu einer geringeren Schmerzmitteleinnahme. [7]
  • MRSA: Schwarzkümmel wirkt anti-bakteriell bei multiresistenten Krankenhauskeimen wie Staphylococcus aureus. [8]
  • Opiat Abhängigkeit/Entzugssyndrome: Schwarzkümmel hat einen positiven Effekt in der Langzeitbehandlung von Opiatabhängigen und reduziert die Entzugsyndrome. [9] 

 

Quellen:

1] Domestication of plants in the Old World (3 ed.). Oxford University Press. 2000. p. 206. ISBN 0-19-850356-3.

[2] Abdullah O Bamosa, Huda Kaatabi, Fatma M Lebdaa, Abdul-Muhssen Al Elq, Ali Al-Sultanb. Effect of Nigella sativa seeds on the glycemic control of patients with type 2 diabetes mellitusIndian J Physiol Pharmacol. 2010 Oct-Dec;54(4):344-54. PMID: 21675032

[3] Eyad M Salem, Talay Yar, Abdullah O Bamosa, Abdulaziz Al-Quorain, Mohamed I Yasawy, Raed M Alsulaiman, Muhammad A Randhawa. Comparative study of Nigella Sativa and triple therapy in eradication of Helicobacter Pylori in patients with non-ulcer dyspepsiaSaudi J Gastroenterol. 2010 Jul-Sep;16(3):207-14. PMID: 20616418

[4] Javad Akhondian, Ali Parsa, Hassan Rakhshande. The effect of Nigella sativa L. (black cumin seed) on intractable pediatric seizuresMed Sci Monit. 2007 Dec;13(12):CR555-9. PMID: 18049435

[5] Farshad Roghani Dehkordi, Amir Farhad Kamkhah. Antihypertensive effect of Nigella sativa seed extract in patients with mild hypertensionBraz J Med Biol Res. 2006 Apr;39(4):421-9. Epub 2006 Apr 3. PMID: 18705755

[6] M H Boskabady, N Mohsenpoor, L Takaloo. Antiasthmatic effect of Nigella sativa in airways of asthmatic patientsPhytomedicine. 2010 Feb 8. Epub 2010 Feb 8. PMID: 20149611

[7] M Dirjomuljono, I Kristyono, R R Tjandrawinata, D Nofiarny. Symptomatic treatment of acute tonsillo-pharyngitis patients with a combination of Nigella sativa and Phyllanthus niruri extractInt J Clin Pharmacol Ther. 2008 Jun;46(6):295-306. PMID: 18541126

[8] Elsayed I Salim, Shoji Fukushima. Chemopreventive potential of volatile oil from black cumin (Nigella sativa L.) seeds against rat colon carcinogenesisNutr Cancer. 2003;45(2):195-202. PMID: 12881014

[9] Abdul Hannan, Sidrah Saleem, Saadia Chaudhary, Muhammad Barkaat, Muhammad Usman Arshad. Anti bacterial activity of Nigella sativa against clinical isolates of methicillin resistant Staphylococcus aureusJ Ayub Med Coll Abbottabad. 2008 Jul-Sep;20(3):72-4. PMID: 19610522

[10] Sibghatullah Sangi, Shahida P Ahmed, Muhammad Aslam Channa, Muhammad Ashfaq, Shah Murad Mastoi . A ew and novel treatment of opioid dependence: Nigella sativa 500 mg

 

Kennen Sie schon Pastinaken?


Sowohl die Wurzelpetersilie als auch die Pastinake lassen sich wunderbar mit anderen Wurzelgemüsen zu herrlichen Suppen verarbeiten und schmecken einfach köstlich!
In der traditionellen chinesischen Medizin dienen Suppen, die lange kochen, als Energiespender, wärmen den Körper und stärken damit unsere Mitte, also den Verdauungsbereich,  und in Folge dann unser Nieren-Qi.
Probieren Sie es aus, es geht schnell und schmeckt herrlich!


Wurzelpetersielie oder Petersilienwurzel
Der typische würzige Petersiliengeschmack bleibt bei der Wurzel, im Gegensatz zu den Blättern, auch beim Kochen erhalten. Sie lassen sich wunderbar zu Cremesuppen verwenden.
Als Kochgemüse passen sie gut zu anderen Gemüsearten, z.B. zu Möhren sowie zu Kartoffeln und Hülsenfrüchten.
Pastinaken schmecken würzig und sehr aromatisch. Aufgrund ihres hohen Zuckergehaltes sind sie süßer als Möhren. Pastinaken können roh und geraspelt zu Salaten gegeben werden und eignen sich gut für die Zubereitung von Babynahrung.

Blähendes Gemüse, wie z.B. Sauerkraut, wird durch die Zugabe von Pastinaken bekömmlicher. 
Die Blätter der Pastinaken lassen sich wie die der Petersilie zum Würzen verwenden.

hier ist ein Rezept für Sie:
Pastinak-Cremesuppe (für 4 Personen) 

Zutaten:
300 g Pastinaken (mit Grün)
eine mehlige Kartoffel
eine Zwiebel Olivenöl
1 l Gemüsebrühe, Muskatnuss, gemahlen Salz, evtl. Pfeffer etwas Apfelessig

Zubereitung:
Zwiebeln und Pastinaken in kleine Würfel schneiden, in etwas Olivenöl leicht anbraten und mit Gemüsebrühe aufgießen. Die Kartoffel hinzuraspeln und mit Muskatnuss würzen.
Nun etwa 10 Minuten köcheln lassen und dann mit einem Stabmixer fein pürieren.
Mit Salz, evtl. Pfeffer und etwas Apfelessig abschmecken. Guten Appetit!

mehr Rezepte dazu finden Sie hier.

 

Die Wirkung der Pastinake lt. TCM:

1. Qi tonisierend:
tonisiert Milz und Magen-Qi,
tonisiert das Wei Qi, unterstützt den Heilungsprozess bei Atmewegserkrankungen


2. Blut tonisierend:
tonisiert Leber-Blut, hilfreich bei trockenen Augen, Nachtblindheit, Laktationsmangel, Milchbildungsmangel

bei Immunschwäche und Schwindel,  bei trockener Schleimhaut


3. Stuhlgang regulierend: wirkt abführend

4. Nässe ausleitend, Diurese fördernd: hilft zu schwitzen, löst Nieren-und Gallensteine auf,
    gut bei Rheuma und Arthritis

5. Qi regulierend und bewegend: 
    Hilft bei Kopfschmerzen, Störungen des Gallenflusses, bei Schmerzen

So sehen Pastinaken aus

Fühlen Sie sich ab und zu angespannt, unruhig und nervös? Ihr Herz klopft ungewöhnlich? Dann probieren Sie doch mal meine Kräuter, die Sie einfach als Tee wunderbar zubereiten können, jetzt, wo es drinnen wieder gemütlich wird…


5 Kräuter zur Beruhigung von angespannten Nerven
(Quelle: Florian Ploberger, Das große Buch der Westlichen Kräuter nach TCM

1. Hopfen: thermisch kühlend, wirkt auf Leber, Herz, Niere, Magen, Blase

Empfohlen bei Unruhe mit Herzklopfen, Schlafproblemen, nervösen Erregungszuständen;
zusätzlich bei Blasenreizungen und Blasenentzündung, zu starker Libido


2. Lavendel: thermisch kühlend, wirkt auf Leber und Herz

Empfohlen bei Unruhe mit Angst, Herzklopfen, emotionaler Anspannung;
zusätzlich bei Bindehautentzündung, Migräne, Schwindel


3. Melisse: thermisch kühlend, wirkt auf Herz, Leber, Magen

Empfohlen bei Herzklopfen, Einschlafproblemen, Unruhe, Reizbarkeit, Nervosität;
zusätzlich bei Menstruationsbeschwerden, Koliken, Migräne, Gastritis


4. Passionsblume: thermisch kühlend, wirkt auf Herz, Niere, Lunge, Leber

Empfohlen bei Anspannung, Nervosität, Schlafproblemen, Herzklopfen;
zusätzlich bei Kopfschmerzen, Zittern, Krämpfen, Nervenschmerzen


5. Rosenblüten: thermisch kühlend, wirkt auf Herz und Magen

Empfohlen bei Schlafproblemen, Angst, Depressionen, Verwirrung, Anspannung;
zusätzlich bei Fruchtbarkeitsproblemen und nächtlichem Harnlassen

 

  • Empfohlene Dosierung dieser Kräuter:
    2 Tassen am Tag, am besten nachmittags, ca. 1-2 TL pro Tasse
    (die Sorten kann man auch miteinander mischen!)

    Kräuter wirken milder als Medikamente. Deshalb wenden Sie die Kräuter längere Zeit an, bis Sie die Wirkungen spüren.

    Wenn wir zu viel von dem Tee trinken, kann es auch zu
    unerwünschten Nebenwirkungen kommen: Diese nervenberuhigenden Kräuter wirken alle kühlend und können bei längerer Anwendung zu innerer Kälte führen.
    Das merken Sie schon, dass Ihnen schrecklich kalt wird und Ihr Darm reagiert dann gerne mit Durchfall!
    Ein Löffel
    Honig darf übrigens auch sein, er hat nach TCM einen Bezug zum Herzen (nährt das Herzblut) und wirkt harmonisierend. 

Das thermische Verhalten von Nahrungsmitteln

Nahrung ist Medizin!
 

Die Ernährung spielt in der traditionellen chinesischen Medizin eine große Rolle.
Die Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, können die Balance zwischen Yin und Yang stören
oder fördern. Während in der westlichen Welt vor allem auf eine ausreichende Versorgung mit
Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen geachtet wird, ist in der
Traditionellen Chinesischen Küche die thermische Wirkung von Lebensmitteln besonders wichtig.
Jedes Lebensmittel hat einen Yin- oder Yang-Charakter oder verhält sich neutral.
Yin steht für erfrischend bis kalt. Yang dagegen für warm bis heiß.
Nahrung ist für die chinesische Medizin bereits Heilmittel.
 

Leitfaden für Nahrungsmittel

Je nachdem, ob eher Mangel an Yin- oder Yang-Energie diagnostiziert wird, sollte man die
entsprechenden Nahrungsmittel zu sich nehmen, die den Mangel ausgleichen.
Doch ohne lange Listen, welches Lebensmittel welcher Kategorie zuzuordnen ist,
scheint der Laie verloren zu sein. Hier einige einfache und verständliche Ratschläge:

Thermische Wirkung von Zubereitungsarten
 

Die Yin- bzw. Yang-Qualität von Nahrung wird auch durch die Zubereitung beeinflusst:

Räuchern
tonisiert, erwärmt die Nieren (besonders Lachs)
Nachteil: zuviel Salz
 

sanftes Anbraten
gleicht erfrischende Wirkung von Gemüse (Chinakohl, Mangold, Tomaten) aus.
 

Backen im Herd
gut, um erfrischende Wirkung von Gemüse auszugleichen, Säfte zuführende Wirkung bleibt erhalten, zu starke Abkühlung wird vermieden.
 

Langes Kochen
besonderes bei Suppen gutes Mittel, um Yang zuzuführen. (Fleischbrühen und Gemüsesuppen
werden in China oft tagelang gekocht, um innere Kälte zu vertreiben oder Energie aufzubauen:
"Gut Ding braucht Weile".

Yin wird durch Kochen in viel Wasser und Blanchieren zugeführt.

 

 

Kalt, warm, heiß oder neutral?

 

Grundsätzlich kann man sagen, alles das, was in der Erde wächst, hat Yin-Charakter. Bei den Nahrungsmitteln, die über der Erde wachsen, ist die Einteilung nicht so leicht zu finden.

Hier sind einige Beispiele zu dieser Kategorie, die Sie immer dann benutzen sollten,
wenn Ihnen besonders warm ist (vorwiegend im Sommer!)

Kalte, erfrischede Nahrungsmittel

Kühlende oder kalte Nahrungsmittel essen Sie lieber immer dann, wenn es Ihnen so richtig warm ist, vorzugsweise im Sommer oder beim Grillen, in den Wechseljahren...

 

Getreide/Brot
Dinkel, Gerste, Langkornreis, Roggen, Weizen; Hefebrot, Sauerteigbrot
 

Geflügel/Fisch
Ente, Gans, Pute, Truthahn; Austern, Kaviar, Tintenfisch
 

Gemüse
Artischocke, Aubergine, Avocado, Blumenkohl, Brokkoli, Chicorée, Gurke, Kohlrabi, Mangold, Oliven, Paprika, Pilze, Radicchio, Radieschen, Rettich, Rote Beete, Salat, Sauerkraut, Schwarzwurzel, Sellerie, Spargel, Spinat, Sprossen, Tomate, Zucchini
 

Hülsenfrüchte/Nüsse und Samen
Gelbe Sojabohnen, Kichererbsen, Mungbohnen, Schwarze Sojabohnen; Cashewnüsse,
Sonnenblumenkerne

 

Obst
Ananas, Apfel, Banane, Birne, Brombeere, Erdbeere, Heidelbeere, Holunderbeere, Johannisbeere, Kaki, Kiwi, Mango, Melone, Orange, Pampelmuse, Papaya, Preiselbeere, Quitte, Rhabarber, Sauerkirsche, Stachelbeere, Zitronen
 

Milchprodukte
Dickmilch, Frischkäse, Joghurt, Kefir, Quark, Sauermilch, Saure Sahne, Schwedenmilch
 

Getränke/Spirituosen
Apfelsaft, Brottrunk, Fruchtsaft, Gemüsesaft, grüner Tee, Kräutertee (Hagebutte, Hibiskus, Malve, Melisse, Pfefferminze, Salbei), Mineralwasser, schwarzer Tee; Altbier, Champagner, Pils, Prosecco, Weizenbier, Wermut
 

Kräuter und Gewürze/Öle/Sonstiges
Ahornsirup, Estragon, Kresse, Miso, Salbei, Salz, Sojasauce; Olivenöl, Sesamöl, Sojaöl, Sonnenblumenöl, Weizenkeimöl; Sojamilch, Tofu

Auswirkungen auf unseren Körper:
Kühlende und kalte Nahrung stärkt allgemein die Yin-Energie

Die kühlende und kalte Wirkung eignet sich für:

  • Kühlen von Sommerhitze (z.B. Wassermelone, Gurke)
  • Kühlen von innerer Hitze (z.B. Kamillentee bei Fieber)
  • Aufbau von Körpersäften bei innerer Trockenheit (z.B. trockene Haut, trockener Stuhl)
  • Beruhigung der Nerven
  • Entgiftung

Achtung mit kalten Nahrungsmitteln bei folgenden Beschwerden:
Neigung zu Durchfall, Blähungen, häufigen Erkältungen, Übergewicht, depressiven Verstimmungen, Ödemen, unerfülltem Kinderwunsch, nächtlichem Wasserlassen

Heiße, wärmende Nahrungsmittel

Diese Nahrungsmittel essen Sie besser immer dann, wenn Ihnen kühl, fröstelig oder kalt ist, also lieber im Herbst/Winter!
Männer lieben übrigens diese Rubrik und treiben damit Ihre Körpertemperatur ungewollt in die Höhe. Essen Sie lieber ausgewogen!

Getreide

Amaranth, Grünkern, Hafer, Rundkornreis, Sago
 

Fleisch, Geflügel und Wild/Fisch
alle gegrillten Fleischsorten, Fasan, Hammel, Hirsch, Huhn, Lamm, Rebhuhn, Reh, Schaf, Wildschwein, Ziege; alle geräucherten Fischsorten, Aal, Barsch, Forelle, Garnele, Hummer, Kabeljau, Lachs, Languste, Muscheln, Sardellen, Scholle, Shrimps, Thunfisch

Gemüse
Fenchel, Frühlingszwiebel, Kastanie, Kürbis, Lauch, Meerrettich, Süßkartoffel, Zwiebel

 

Nüsse und Samen
Pinienkerne, Pistazien, Walnüsse

 

Obst
Aprikose, Korinthe, Pfirsich, Rosine, Süßkirsche

 

Käse und Milchprodukte
Harzer Käse, Münster Käse, Schafskäse, Schimmelkäse, Ziegenkäse, Ziegenmilch

 

Getränke/Spirituosen
Fencheltee, Getreidekaffee, Kaffee, Kirschsaft, Kokosmilch, Yogitee; Glühwein, Honigwein, Likör, Reiswein, Rotwein, Schnaps, Whisky, Wodka

 

Kräuter und Gewürze
Basilikum, Beifuß, Cayennepfeffer, Chili, Curry, Dill, Essig, Fenchelsamen, Ingwer, Kakao, Kardamom, Knoblauch, Koriander, Kreuzkümmel, Kümmel, Liebstöckel, Lorbeer, Majoran, Mohn, Muskat, Nelke, Oregano, Paprika, Petersilie, Pfeffer, Piment, Rosmarin, Schnittlauch, Senf, Sternanis, Tabasco, Thymian, Vanille, Wacholderbeere, Zimt

 

Auswirkungen auf unseren Körper:

Wärmende und heiße Nahrung stärkt allgemein die Yang-Energie.

Die wärmende und heiße Wirkung eignet sich für:

  • Vertreibung von eingedrungener Kälte (z.B. Ingwertee bei frischer Erkältung)
  • Steigerung der Körperwärme, besonders in der kalten Jahreszeit
  • Anregung der Verdauungskraft
  • Dynamisierung des Organismus (z.B. bei Müdigkeit)

Achtung mit heißen Nahrungsmitteln bei folgenden Beschwerden:
Hautproblemen, Migräne, innerer Unruhe, Schlafstörungen, Sodbrennen, Magenbeschwerden, Verstopfung, Heißhunger, Autoimmunerkrankungen.
Hier wirken sich die heißen Nahrungsmittel negativ aus und können die Beschwerden ggf. noch verstärken!

Neutrale Nahrungsmittel

Neutrale Nahrungsmittel eigenen sich besonders zur Beibehaltung Ihrer Körpertemperatur: Wenn Sie sich wohlfühlen, wählen Sie mehr Nahrungsmittel aus dieser Rubrik. Sie können damit auch wunderbar ausgleichend wirken, immer dann, wenn Sie wärmende Nahrung essen, nehmen Sie auch immer neutrale Nahrungsmittel dazu, damit Ihre Körpertemperatur im Gleichgewicht bleibt. Probieren Sie es aus!
So bin ich an die chinesische Ernährungslehre (TCM) geraten: Ich trank liebendgern Pfefferminztee und wunderte mich, dass ich immer mehr fror, obwohl er ja heiß gekocht war. Zu der Zeit wusste ich noch nicht, dass Pfefferminz eine kühlende Wirkung besitzt!

Getreide

Hirse, Mais

 

Fleisch und Wild/Fisch
Kalb, Hase, Rind; Karpfen

 

Gemüse und Hülsenfrüchte
alle Kohlsorten, Buschbohne, Erbse, Feldsalat, Karotten, Kartoffel, Linsen, Rosenkohl, Rote Sojabohne, Rübe, Saubohne, Stangenbohnen

 

Nüsse und Samen
Erdnüsse, Haselnüsse, Kokosnüsse, Mandeln, Sesam

 

Obst
Dattel, Feige, Pflaume, Traube


Käse und Milchprodukte

Butter, Ei, Käse, Kuhmilch, Sahne
 

Getränke
Malzbier, Traubensaft, Süßholztee

 

Gewürze
Honig, Malz, Rohzucker, Safran

 

Auswirkungen auf unseren Körper:
 

Jedes Nahrungsmittel und jedes Getränk hat eine thermische Wirkung auf den Körper, von kalt bis heiß.

Nahrungsmittel der neutralen Thermik sollten den Hauptanteil unserer täglichen Ernährung bilden:
Gekochtes Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse, Nüsse und Samen, Fette.

Kombinieren Sie dazu wärmende Nahrungsmittel wie Fisch, Fleisch und Gewürze sowie kühlende Nahrungsmittel wie grünen Salat und Joghurtsauce.
 

Durch die Zubereitung können Sie die Wirkung der Nahrung in Richtung wärmer oder kühlender verändern. Ofengemüse ist zum Beispiel wärmender als gekochtes Gemüse, welches wieder wärmender ist als rohes Gemüse.

Verwenden Sie die heiße und kalte Thermik nur in Maßen (z.B. scharfe Gewürze, Banane).
So vermeiden Sie das Entstehen von innerer Hitze und Kälte.

Veronika, der Spargel wächst!

Hmmm...Spargel...

ich kenne niemanden, der dieses Edelgemüse nicht mag. Selbst Kinder lieben vor allem die zarten Köpfe.. ich aber auch!

In der Chinesischen Medizin wird der Spargelwurzel (Asparagus officinialis) eine besondere Bedeutung zugeschrieben und bei diversen Beschwerden dem chinesischen Arzneitee beigemischt.

 

 

Wirkung laut TCM:

– stärkt das Nieren Qi, vor allem das Nieren Yang

– stärkt die das Jing (die Essenz)

– gut für die Sexualität, als Aphrodisiakum besitzt er eine anregende Wirkung

– sorgt für die Produktion und Bewegung der Spermien

– besitzt für den weiblichen Zylus einen leicht regulierenden Einfluss und kann z.B. für
   weniger starken Ausfluss sorgen

– stärkt das Bindegewebe, ist sehr gut gegen Cellulite und andere Wasseransammlungen im Körper

– stärkt die Knochen

– aktiviert die Magen-Darmtätigkeit

– unterstützt bei allgemeiner Schwäche, vor allem nach langer Krankheit

– kann bei Neurodermitis und Heuschnupfen die Symptome lindern

– sorgt für mentale Stabilität

– lindert schmerzende Gelenke uvm.
 

Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Spargel noch frisch ist – zu erkennen an den saftigen Enden und den noch prallen Spitzen. Außerdem quietscht der Spargel, wenn man die Stangen aneinanderreibt.

Kaufen Sie lieber einheimischen Spargel, der schmeckt besser und ist eine wirkliche Vitaminbombe! Zur Aufbewahrung kann man Spargel in ein feuchtes, frisches Geschirrhandtuch wickeln und gut im Gemüsefach des Kühlschranks 2-3 Tage lagern, manchmal auch länger.
Ich wünsche Ihnen guten Appetit!
Die Sparglzeit dauert zum Glück noch bis zum 24. Juni!
 

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