Akupunktur-Praxis & TCM Bonn-Rhein-Sieg
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Jod - ein wiederentdecktes Heilmittel

 

Mittlerweile ist die Jodsubstitution in aller Munde. Warum Jod für unsere Gesundheit so wichtig ist, möchte ich in dem nachfolgenden Artikel etwas näher erläutern.

Jod ist ein lebensnotwendiger Mikronährstoff. Jede einzelne Zelle in jeder einzelnen Person ist darauf angewiesen. Evolutionsbiologen vermuten, dass der Verzehr von Meeresfrüchten, und dadurch die Jodaufnahme, eine wichtige Rolle in der Entwicklung des menschlichen Gehirns und der Evolution spielten. Jod hat auch ausgezeichnete antibakterielle, krebsbekämpfende, antiparasitäre, pilzbekämpfende und antivirale Eigenschaften. 

Unglücklicherweise hat der Jodmangel in der allgemeinen Bevölkerung unserer modernen Welt auf Grund der Verdrängung von Jod durch Umweltgifte wie Bromid, Pestizide und Zusatzstoffe in Lebensmitteln pandemische Ausmaße angenommen. Moderne landwirtschaftliche Methoden haben ebenfalls zu Mangel von Jod und anderen Mineralien im Boden geführt. Feldfrüchte, die auf jodarmen Böden wachsen, sind deshalb jodarm. 
 

Ich habe keinen Jodmangel – ich nehme jodiertes Speisesalz!
 

Diesen Satz höre ich häufig. Es reicht leider nicht aus, da die Jodverbindung sich verflüchtigt, sobald die Packung geöffnet ist! Und übrigens: 1kg jodiertes Speisesalz enthält nur 15-25 mg Jod! Wenn Sie auf diesem Wege Ihren Jodbedarf decken, tragen Sie andere Schäden davon! Laut Farrows und Brownsteins Forschungen (zwei der weltweit führenden Jodforscher) werden bestenfalls nur 10% des Jods im Salz vom Körper aufgenommen. Aus gesundheitlichen Gründen und wegen des Irrglaubens, dass Salz (jeglicher Art) schlecht für die Herzgesundheit sei, meiden die meisten Menschen heutzutage raffiniertes Salz.
Greifen Sie stattdessen lieber zu unraffiniertem Steinsalz. Das riecht erstens schon sehr viel angenehmer und enthält viele wertvolle Mineralstoffe, die dem raffinierten Kochsalz entzogen wurden.
 

Algen und Seetang spielten bereits vor tausenden von Jahren in der chinesischen, indischen und ägyptischen Heilkunde eine wichtige Rolle. Auch der Begründer der westlichen Medizin, Hippokrates, verschrieb Seetang zu Heilzwecken. Doch die wenigsten  haben diese  Zutaten heute in Ihrem Speiseplan integriert! und wo soll das Jod denn herkommen? Wir müssen entweder Algen und Seetang essen oder substituieren.
 

Jod wirkt erfolgreich bei vielen Erkrankungen:
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS/ADS)

Benommenheit, Immunschwäche, Müdigkeit, Schilddrüsenbeschwerden (Brom-Einlagerung statt Jod!), Zahnfleischproblemen,

Unfruchtbarkeit (Kinderwunsch), Menstruationsstörungen, Eierstockzysten, Veränderung der Brüste (fibrozystische Veränderungen), Brustkrebs, Wechseljahrsbeschwerden, Gebärmutter-Myome, Reizblase, Augenproblemen, Herzrhythmusstörungen, Prostatakrebs (-Hyperplasie), Übergewicht, Untergewicht, Fibromyalgie, Unruhe, ADHS, Neurodermitis, Haarausfall, brüchigen Fingernägeln, ständig kalten Fingern, Allergien und bei vielem anderen.
 

Damals galt das Sprichwort „Wenn du nicht weißt, was und warum, verwende Jod und Kalium“.
Bis in die 1970er Jahre wurde die Lugolsche Lösung erfolgreich eingesetzt.

Die empfohlene Tagesdosis für Jod liegt heute bei 150 µg (Mikrogramm, was 0,15 mg entspricht), eine gängige Berechnung bezogen auf die von der Schilddrüse benötigen Menge an Jod um die Entwicklung eines Kropfs zu vermeiden. 
Jedoch ist der Bedarf der anderen Organe in dieser Dosis nicht berücksichtigt!

Darüber hinaus wurden die Auswirkungen der weitverbreiteten Jod-blockierenden Schadstoffe (besonders Brom und Fluoride), die im letzten Jahrhundert in unsere Umwelt eingeführt wurden, in dieser Berechnung niemals berücksichtigt. 

Die Japaner nehmen übrigens 12-40 mg Jod/Kaliumjodid täglich zu sich und zählen zu den gesündesten Menschen der Welt. Da ist es naheliegend, dass deren Gesundheit unmittelbar mit Ihrer Ernährung bzw. ihrer Jodzufuhr zusammenhängen muss.
 

Dr. Abraham war einer der weltweit führenden Jod-Forscher. Er hat darauf hingewiesen, dass die erforderliche tägliche Dosis an Jod, die notwendig zur Aufrechterhaltung einer ausreichenden Jodversorgung für den ganzen Körper ist, bei 13 mg pro Tag liege. Die Schilddrüse benötigt etwa 6 mg Jod pro Tag für eine ausreichende Versorgung. Die Brüste benötigen mindestens 5 mg Jod; das lässt 2 mg Jod für den Rest des Körpers übrig.
 

Die Jodtherapie ist nicht ganz so einfach, denn ihr Gelingen hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Jod lehrt uns — die „Generation NEM“ (Nahrungsergänzungsmittel) — dass es nicht ausreicht, einfach die Jodzufuhr zu erhöhen, sondern dass es sich um ein komplexes Thema handelt, wenn man die jodverbrauchenden Organe wirklich erreichen möchte.
Wie Sie Ihren Jodspiegel auf ein optimales Niveau heben, erkläre ich Ihnen gern in meiner Praxis.

Ich bin schon lange eine Verfechterin der Jodsubstitution, da ich damit bereits sehr gute Erfahrungen in der Kinderwunschbehandlung gemacht habe. Doch erst das Buch von Kyra Hoffmann und Sascha Kauffmann „Jod, der Schlüssel zur Gesundheit“ hat mir die Augen geöffnet.

Hier finde ich meine Vermutungen bestätigt und die Ergebnisse meiner Behandlungen sprechen für sich!
Herzlichen Dank, Euch beiden an dieser Stelle!

Quellen:
Dr. Jean Lugol: http://www.iodine-resource.com/lugols-iodine.html

Lynne Farrow: http://lynnefarrow.net/

Dr. Guy Abraham:
http://theiodineproject.webs.com/
http://theiodineproject.webs.com/cancerandiodine.htm
http://theiodineproject.webs.com/pregnancyandiodine.htm

J.Lober: http://www.j-lorber.de/gesund/salz/salzarten.htm

Dr. David Brownstein:
http://drdavidbrownstein.blogspot.de/2009/08/over-80-of-pregnant-women-are-iodine.html

Kyra Hoffmann/Sascha Kaufmann:
https://www.amazon.de/Jod-Schl%C3%BCssel-Gesundheit-Wiederentdeckung-K%C3%B6rperzellen/dp/3958140173

 

Hier ist noch eine Tabelle, der Sie entnehmen können, wie viel Jod und Jodid (das für die Schilddrüse wichtige) Sie sich pro Tropfen zufügen, abhängig von der jeweiligen Konzentration der Lugolschen Lösung.

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